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Die Schmiede für Innsbruck planerische Zukunft

Das Amt für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration ist ein besonders vielfältiges – und wie kaum ein anderes Amt mit sämtlichen städtischen Dienststellen eng vernetzt. Nicht nur planerische Fähigkeiten sind hier gefragt, sondern auch viel soziales Gespür und nicht zuletzt eine große Portion Kreativität.

Das Amt für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration unter der Führung von Amtsleiterin Dipl. Arch. Erika Schmeissner-Schmid ist österreichweit einzigartig aufgestellt: Neben den „klassischen“ Aufgabengebieten der Stadtplanung, gegliedert in drei Referate, ist in Innsbruck auch die Integrationsstelle dort angesiedelt. Diese Aufstellung hat sich bewährt, werden doch zwei Schwerpunkte, die die zukünftige Entwicklung der Tiroler Landeshauptstadt betreffen, damit zusammengefasst: Die Schaffung und Gestaltung von Lebensraum und das friedliche Miteinander als Gesellschaft, die sich diesen Lebensraum teilt. Die Kooperation von städtischer Planung und Integration hilft dabei, Barrieren abzubauen und Konflikte zu lösen, auf die Bedürfnisse der Menschen in Innsbruck einzugehen und diese bei weiteren planerischen Vorgehen zu berücksichtigen. 

Herausforderung Stadtplanung

Dass dabei viel Fingerspitzengefühl vonnöten ist, zeigt ein Blick auf die demografische Situation in Innsbruck, wo Raum eine beschränkte Ressource ist. Während die Stadtbevölkerung stetig wächst, bieten sich durch Innsbrucks Lage kaum Möglichkeiten des Randwachstums. Verdichtung ist das Gebot der Stunde – und je dichter gebaut wird, umso sensibler muss dabei vorgegangen werden. Flächenwidmungs- und Bebauungspläne sind für die Stadtentwicklung essentielle Werkzeuge, ebenso wie das 2002 in Kraft getretene Raumordnungskonzept ÖROKO (Seite 18). Mit ihnen wird geregelt, welche Flächen wie genutzt werden dürfen. Die Aufgaben der Innsbrucker StadtplanerInnen gehen jedoch noch weit darüber hinaus: Nicht nur ihre planerischen, auch ihre beratenden Fähigkeiten sind gefragt. Im Bereich der Bauberatung geben sie Stellungnahmen und Fachgutachten ab und stehen Interessierten Rede und Antwort zu sämtlichen baulichen Themen. 

Kreativität und Mut zu Neuem

Innsbruck ist eine Hochburg der Wettbewerbe, auch was den Städtebau betrifft: Seit 1985 wurden mehr als 180 Wettbewerbe ausgeschrieben – durchschnittlich sechs pro Jahr. Durch die beschränkten räumlichen Möglichkeiten muss dabei so manches Mal sprichwörtlich um die Ecke gedacht werden: Kreative Lösungen wie das Bundesrealgymnasium in der Au, das neben einer topmodernen Schule auch ein komplettes Einkaufszentrum beinhaltet, oder das neu errichtete Seniorenheim O-Dorf, bei dem sich der öffentliche Bereich der Innpromenade gekonnt mit dem privaten des Wohnheims verflechtet, sind gefragt. Neben den vorausgesetzten, technisch-planerischen Fähigkeiten zeichnet die MitarbeiterInnen im Innsbrucker Amt für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration besonders eines aus: Kreativität und Mut, um Neues auszuprobieren und unseren Lebensraum mit individuellen Zukunftslösungen weiterzuentwickeln. (KS)

Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration

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