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Alpines Erlebnis im urbanen Innsbruck

Wandern spielt im Tourismus eine große Rolle – auch bei InnsbruckerInnen ist Bewegung in Mode. Bilanzen der Patscherkofelbahn und Nordkettenbahnen zeigen, dass die moderne Infrastruktur gut angenommen wird.

Wandern macht glücklich – das belegt beispielsweise eine repräsentative Studie aus dem Jahr 2015 des Forschungsinstituts Research Now*. Mehr als 7.000 Personen im Alter von 20 bis 59 Jahren in ganz Europa nahmen teil. 39 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Aktivität „Wandern“ am ehesten mit dem Begriff „Glück“ assoziieren. Erst danach folgten „Entspannung“ (32 Prozent) und „Fitness“ (19 Prozent). Im alpin-urbanen Innsbruck gibt es damit viele Möglichkeiten, glücklich zu sein – in kurzer Zeit gelangt man von der Stadt auf den Berg. Die Patscherkofelbahn und die Nordkettenbahnen sind moderne Aufstiegshilfen. 

„Die Innsbrucker Bergbahnen bieten ein vielfältiges Angebot. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Einheimische und Gäste sind sommers wie winters gerne am Berg und schätzen unsere Infrastruktur.“

Vizebürgermeister Franz X. Gruber

Vizebürgermeister Franz X. Gruber

Vielfältiges Angebot am Kofel

InnsbruckerInnen und Gäste nehmen diese Möglichkeiten gerne an, wie aktuelle Bilanzen der beiden Unternehmen zeigen: In der abgelaufenen Sommersaison nutzten rund 92.750 Personen die Bahn als Ausgangspunkt für eine Wanderung. Neben der Bewegung begeisterte die Patscherkofelbahn zudem mit Veranstaltungen, wie beispielsweise Abendfahrten, Yoga und Qigong am Berg sowie „Der Hausberg hat den Blues“. Die erste Wintersaison für die neue Patscherkofelbahn im Vorjahr war ein Erfolg:
Die Statistik erfasste mehr als 95.000 Gäste. Die bevorstehende Wintersaison beginnt am 08. Dezember. Neben dem täglichen Betrieb von 08:30 bis 16:00 Uhr werden donnerstags, wie bereits in den Sommermonaten, Abendfahrten von 17:00 bis 22:00 Uhr angeboten. In dieser Zeit gibt es keinen Skibetrieb. Nachtskifahren ist auf der Heiligwasserwiese dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 17:00 bis 19:30 Uhr möglich.
Adventstimmung wird es an drei Wochenenden im Dezember am Berg im Süden der Stadt geben. Am 31. Dezember gibt es die Möglichkeit, auf 1.965 Metern Seehöhe ins neue Jahr zu starten. Auch der beliebte Hausbergtag steht mit dem 17. Februar 2019 wieder fix im Veranstaltungskalender – eine Woche später können SportlerInnen den Vitaltag besuchen. Aktuelle Informationen und das Veranstaltungsprogramm finden Interessierte auf der Website www.patscherkofelbahn.at.

Jubiläumsprogramm auf der Nordkette

Auf der „anderen“ – der nördlichen – Seite der Landeshauptstadt gibt es seit vielen Jahren ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten, es den Befragten der Studie nachzumachen und glücklich beim Wandern zu werden. Die Nordkettenbahnen feiern heuer ihr 90-Jahr-Jubiläum. In der aktuellen Sommersaison werden freitags Jubiläumsführungen mit „per pedes“-StadtführerInnen angeboten. Laut Auskunft der Bergbahnen begeisterten diese Hunderte Gäste. Mit Stand 11. Oktober wurden heuer im Sommer knapp
343.000 Erstzutritte verbucht. Die Wanderrouten sind vielfältig, aber auch das Angebot abseits des Sports ist vielfältig: Auf der Seegrube und dem Hafelekar gab es mehrere Ausstellungen, wie beispielsweise zum Jubiläumsjahr und zur Rad-WM. Ende des vergangenen Schuljahrs lernten rund 1.000 Tiroler SchülerInnen am Hafelekar, im Alpenzoo und auf der Seegrube Wissenswertes über den Naturpark Karwendel und die Tiroler Bergwelt. Für die am 24. November startende Wintersaison laufen bereits die Vorbereitungen. Im Vorjahr gab es 248.000 Erstzutritte. Mindestens genauso viele sollen 2018/19 erreicht werden. Veranstaltungen wie der Christkindlmarkt, Lawinenworkshops, Ski- und Snowboard-Testtage sollen dazu beitragen. Ein besonderer Höhepunkt ist das traditionelle Nordkette Bergsilvester am 31. Dezember 2018. Aktuelle Informationen und das Veranstaltungsprogramm finden Interessierte auf der Website www.nordkette.com.

Angebot für Downhiller

In Innsbruck zählen nicht nur Wandern sommers und winters, Skifahren und Snowboarden zu den beliebten Bewegungsarten, auch Radfahren hat das Gebirge erreicht. Der Nordkette Singletrail gilt als schwierigster in Europa. Er ist in der schneefreien Zeit geöffnet. Zusätzlich bieten die beiden städtischen Strecken – der Arzler Alm Trail und der Hungerburg Trail – spannende Abfahrten. SAKU