Logo Innsbruck informiert
577357771_0.jpg

Aktionswochen in den Innsbrucker Bibliotheken

13 Büchereien nehmen heuer teil.
(RMS) 13 öffentliche Büchereien im ganzen Stadtgebiet laden vom 5. bis 18. März 2012 zu den „Aktionswochen der Büchereien“ ein, die heuer bereits zum siebenten Mal stattfinden. Erstmalig nimmt in diesem Jahr auch die Universitäts- und Landesbibliothek daran teil. Kulturstadträtin Univ.-Prof. Dr. Patrizia Moser und Kulturamtsleiter Horst Burmann begrüßten am 23. Februar die Leiterinnen der einzelnen Bibliotheken im Rathaus.

„Frei nach dem Motto ‚jetzt schlägts 13‘ freut es mich ganz besonders, dass durch die Teilnahme der Universitäts- und Landesbibliothek heuer erstmals alle Büchereien in der Stadt bei den Aktionswochen dabei sind“, so Stadträtin Moser. „Diese Initiative ist eine sehr gute Gelegenheit, das Angebot der Innsbrucker Bibliotheken kennenzulernen.“

„Auch heuer haben die einzelnen Büchereien wieder ein interessantes Programm organisiert“, betonte Kulturamtsleiter Burmann. „Es ist sehr abwechslungsreich, sodass wirklich für jeden – ob jung oder alt – etwas dabei sein wird.“

Wertvoller Beitrag zur Kultur
Ganz nach dem Motto „Innsbrucker Bibliotheken – die direkte Verbindung zu Literatur und mehr“ präsentieren sich die Büchereien als attraktives Kultur- und Freizeitangebot für alle Generationen. Das heurige Programm widmet sich dem Schwerpunkt Sachthemen und bietet unter anderem neben einem besonderen Reisebericht durch Südtirol und einer literarischen Analyse von Sigrid Löffler, Österreichs wichtigster Literaturkritikerin, kritische Überlegungen des Umweltanwalts Mag. Johannes Kostenzer sowie „Märchen für Schulkinder und ihre Erwachsenen“ und eine Präsentation der berühmten „Pippi Langstrumpf“ Geschichte.

Büchereien leisten neben der Literatur- und Informationsbereitstellung auch einen wertvollen Beitrag zur Kulturarbeit und Leseförderung. Außerdem sind öffentliche Büchereien Orte der Begegnung, öffentlicher Raum ohne Konsumzwang und erfüllen eine wichtige soziale Funktion.
Innsbruck liegt bei der Förderung des Bibliothekswesens österreichweit im Spitzenfeld. Die Jahressubvention für öffentliche Büchereien beträgt 2012 86.600 Euro.
Neben der Stadtbücherei in der Colingasse ist besonders das flächendeckende Angebot in den Stadtteilen wichtig, um nahe an den LeserInnen zu sein. Die Förderungen fließen in den Ankauf von aktuellen Medien sowie die Durchführung von Veranstaltungen und dienen der Aufrechterhaltung des Büchereibetriebs. Seit 2006 unterstützt die Stadt Innsbruck die Bibliotheken zusätzlich mit der Finanzierung der Aktionswochen der Innsbrucker Büchereien in der Höhe von 8000 Euro.
23. Februar 2012