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Achtung: Waldbrandgefahr genauso in Innsbruck

Durch die lange Trockenperiode und die warmen Temperaturen steigt das Risiko
Die lange Trockenperiode und die warmen Temperaturen haben es in sich. Angesichts der dramatischen Brandentwicklung in Absam weist die Stadt Innsbruck generell auf die Lage hin – die Trockenheit erfordert nämlich besonders hohe Aufmerksamkeit. „Die Brandgefahr darf man auch in Innsbruck nicht unterschätzen“, warnt Elmar Rizzoli vom städtischen Amt für Allgemeine Sicherheit dezidiert und bittet alle um Umsicht.

Die Berufsfeuerwehr Innsbruck ist bestens auf solche Notlagen vorbereitet und hervorragend ausgerüstet, doch nur durch das umsichtige Verhalten aller WaldbenützerInnen können schon im Vorfeld kritische Situationen verhindert werden“, so Feuerwehrreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. „Gerade im hochalpinen Gelände stellen Brände für die Einsatzkräfte immer ein besonders großes Risiko dar.“

Richtige Verhaltensweisen und wichtige Tipps für den Ernstfall
• Alle WaldbenützerInnen sind aufgefordert, der erhöhten Waldbrandgefahr Rechnung zu tragen, keine brennenden Zigaretten oder Streichhölzer wegzuwerfen und kein offenes Feuer im Wald zu entzünden.

• Feuerverbote müssen unbedingt einhalten werden (Informationen im Internet, Radio und Fernsehen sowie in Zeitungen sind zu beachten).

• Beim Grillen nur festeingerichtete Feuerstellen verwenden und nicht auf dem Boden feuern. Entfachte Feuer müssen immer beobachtet und allfälliger Funkenflug sofort gelöscht werden. Feuerstellen und deren Umgebung dürfen nur im absolut gelöschten Zustand verlassen werden.

• Bei starken und böigen Winden auf Feuer im Freien unbedingt verzichten.

• Feuerwerkskörper dürfen nur an Orten mit ausdrücklicher Bewilligung der Standortgemeinde abgefeuert werden.

• Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte umgehend den Notruf 122 wählen, die Feuerwehr verständigen und in sicherer Entfernung vom Brand auf das Eintreffen der Einsatzkräfte warten, um diese bei Bedarf einweisen zu können.
21. März 2014