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Abschlussfeier des Europäischen Jahres der Freiwilligen

ISD und Freiwilligenzentrum Tirol luden zur Abschlussfeier ein.
Rund 230 Freiwillige waren gestern Abend der Einladung ins ISD Wohnheim im Saggen gefolgt, die ein zentrales Anliegen hatte: Die Menschen ins Schweinwerferlicht zu stellen, die sich ehrenamtlich für andere engagieren, die sich wie Bischof Manfred Scheuer es formulierte „einsetzen, teilen und trösten und damit ein Segen für unsere Gesellschaft sind“. Große Anerkennung auch seitens Hubert Innerebner, dem Chef der Sozialen Dienste Innsbruck, der insbesondere die Arbeit der Ehrenamtlichen im ISD-Projekt „Nachbarn helfen Nachbarn“ würdigte und mit dem Vergleich auf die nach oben offenen Richterskala versuchte weitere Interessierte zu motivieren: „Jede und jeder ist eingeladen sich bei uns freiwillig einzubringen, seine Freuden zu teilen!“

Für das Land Tirol übermittelte LA Toni Pertl besondere Grüße des Landeshauptmannes und betonte wie der Innsbrucker Vizebürgermeister Franz X. Gruber den volkswirtschaftlichen Wert des Ehrenamtes für Stadt und Land, das sich Tirolweit mit 1,6 Milliarden Euro beziffern lasse. Der Vizebürgermeister drückte besonders den Freiwilligen im Blaulicht- bzw. im Sozialbereich seinen höchsten Respekt aus.
Zum Abschluss verlieh Caritas-Direktor Georg Schärmer der Abkürzung GmbH eine neue Bedeutung, in dem er sie mit „Gesellschaft mit begründeter Hoffnung“ neu interpretierte. Der Impuls für liebevolles Engagement sei der göttliche Kern, der jedem Mensch innewohne und der mit der Sehnsucht „frei zu sein für etwas“ als Zwillingspaar auftrete, ist Georg Schärmer zuversichtlich, dass „der Kältetod des Gefühls durch die Wärme der Zuwendung“ aufzuhalten ist.

Abgerundet wurde der Abend mit einem Kabarettprogramm von Gerhard Sexl und dem feierlichen Anlass entsprechend mit einem Sektempfang.
29. November 2011