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„Abfallberatung macht Schule“

Projekt zur richtigen Mülltrennung in der VS Neu-Arzl.
In der Volksschule Neu-Arzl machte am 6. Dezember die Abfallberatung Station. Umweltstadtrat Ernst Pechlaner stattete der 3c-Klasse anlässlich dieser speziellen Unterrichtsstunde einen Besuch ab und begrüßte diese Methode der Förderung des Umweltbewusstseins bei Kindern, um das Erlernte dauerhaft in Erinnerung bleiben zu lassen. „Es ist wichtig, schon im Kindesalter auf das Thema Mülltrennung und -vermeidung aufmerksam zu machen“, betonte StR Pechlaner.

Die Umweltpädagogin Mag. Lisa Walder informierte die Kinder über die Materialien Glas, Papier, Verbundstoffe und Bioabfall und deren ordnungsgemäße Entsorgung. Die SchülerInnen beantworteten Fragen wie „Woher kommt das Papier?“, „Wie wird Altpapier richtig gesammelt?“ und „Was wird aus Altpapier hergestellt?“ sowie zu den Themen Mülltrennung und -vermeidung, Recycling und Kompostierung.

Koordiniert wird die Aktion von Abfallberater Martin Baumann vom städtischen Referat Umwelttechnik und Abfallwirtschaft in Kooperation mit Umweltstadtrat Ernst Pechlaner. „Wegen des tollen Erfolges wird das Projekt in modifizierter Form ab 2011 in den Neuen Mittelschulen und Sonderschulen in Innsbruck fortgesetzt“, kündigte Martin Baumann an. Im Zuge der Beratung organisiert das städtische Umweltreferat auch die Anschaffung fehlender Abfalltrenneinrichtungen an den Schulen.

Details
Das Umwelt-Bildungsprogramm „Abfallberatung macht Schule“ soll das Umweltbewusstsein der Kinder und dadurch auch der Eltern wecken. In erlebnisorientierten Unterrichtseinheiten werden die Kinder von UmweltpädagogInnen oder AbfallberaterInnen über Umweltthemen informiert. Das Projekt wurde 2008 und 2009 bereits in 14 Innsbrucker Volksschulen umgesetzt, im laufenden Wintersemester 2010 sind die Volksschulen Igls/Vill, Mühlau und Neu-Arzl an der Reihe.
06. Dezember 2010