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Themen des Stadtsenats vom 18. März 2015

 

Patscherkofel Laufwerksrevision

Zahlreiche Innsbruckerinnen und Innsbrucker nutzen den Innsbrucker Hausberg. Die Patscherkofelbahnen Ges.mb.H und CO.KG stellte als Eigentümerin der Pendelbahn nun fest, dass die für 2013 vorgesehene Laufwerksrevision an den vier Kabinen nicht durchgeführt wurde. Unmittelbar nach dem Saisonende muss nun laut einem Bescheid des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie die Überprüfung stattfinden. Man geht von Kosten von rund 180.000 Euro aus. Der Stadtsenat genehmigte dies einstimmig.

 

ICG: Countdown-Uhr

Die International Children’s Games 2016 rücken immer näher. Um dies auch für Einheimische und Gäste sichtbar zu machen, ist die Errichtung einer „Countdown-Uhr“ im Bereich der nördlichen Maria-Theresien-Straße geplant. Die Gestaltung übernahm die HTL Bau und Kunst. Sowohl der Inns´bruck Apostroph als auch die Olympischen Ringe werden symbolhaft dargestellt. Der neue Countdown-Zähler wird mit April 2015 in Betrieb gehen und bis Februar 2016 in der Maria-Theresien-Straße stehen. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann ist sich sicher: „Diese Installation wird großen Anklang bei allen Sportbegeisterten finden und die Internationalen Schülerspiele in den öffentlichen Fokus rücken.“

Entsprechend dem Design der ICG und den Olympischen Ringen besteht die Uhr aus einem Grundgerüst und einem LED-beleuchteten Ring, der in den Abendstunden in den olympischen Farben leuchtet. Der Stadtsenat stimmte für die Errichtung der Countdown-Uhr und überlässt dem Veranstalter innsbruck-tirol sports GmbH die Grundüberlassung unentgeltlich.

 

Dreiheiligenstraße: Radfahren gegen die Einbahn

In der Tiroler Landeshauptstadt wird großer Wert auf die Erhaltung und den Ausbau der Radwege-Infrastruktur gelegt. Um den innerstädtischen Bereich für RadfahrerInnen zu attraktivieren, werden jährlich zahlreiche Projekte umgesetzt. Nun sind Straßenumbauten im Bereich der Dreiheiligenstraße geplant, die RadfahrerInnen künftig eine bessere Anbindung ermöglichen sollen. Damit wird eine neue Radwegverbindung vom Rennweg über das SOWI-Areal nach Pradl hergestellt. Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider erklärt: „Der neue Radweg gegen die Einbahn wird abgegrenzt von der bestehenden Fahrbahn errichtet werden. Dadurch wird die stark frequentierte Museumstraße entlastet und eine bessere Situation für alle Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmer geschaffen.“

Konkret ist vorgesehen, die Dreiheiligenstraße zwischen der Ing.-Etzel-Straße und der König-Laurin-Straße, welche derzeit als Einbahn geführt wird, für den Radverkehr in beide Richtungen zu öffnen. Um den Radweg zu realisieren, wird der bestehende südliche Gehsteig entlang der Mauer Ferrarischule aufgelassen. Für die Realisierung werden die Kreuzungen Weinhartstraße / Dreiheiligenstraße / König-Laurin-Straße angepasst. Der Umbau beinhaltet behindertengerechte Übergänge für FußgängerInnen und eine Verbreiterung der Gehsteige in der Dreiheiligenstraße. Der Stadtsenat beschloss diese Regelung einstimmig.

 

Umsetzungspaket Energieentwicklungsplan

Am 8. Februar 2012 beschloss der Stadtsenat die Struktur für die Umsetzung des Innsbrucker Energieentwicklungsplans. Das Referat für Umwelttechnik und Abfallwirtschaft wurde mit den weiteren Schritten für die Vergabe der Leistungen beauftragt. Seither werden jährlich die erforderlichen Schritte durch das Amt für Verkehrsplanung und Umwelt gesetzt. Das gegenständliche Vergabeverfahren behandelt den Hauptleistungsteil des Innsbrucker Energieentwicklungsplans (IEP) für das Jahr 2015. In Form eines Gesamtpaketes sollen diese Leistungen an den Verein „Energie Tirol“ als Bestbieter vergeben werden. Die Auftragssumme hierfür beläuft sich auf 69.972 Euro brutto.

Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider erläutert: „Eine umfassende, professionelle Energieberatung legt den Grundstein für eine nachhaltige und lohnenswerte Umweltarbeit. Um personalschonende Leistungen gewährleisten zu können, werden externe Stellen – in diesem Fall „Energie Tirol“ – damit beauftragt, den Energieentwicklungsplan in der Tiroler Landeshauptstadt umzusetzen.“

Der Stadtsenat stimmte der Beauftragung des Vereins „Energie Tirol“ mit der Umsetzung des IEP zu.

 

Gastgärten in der Innenstadt

Innsbrucks Gastgärten sind in den Sommermonaten sehr beliebt. Aus diesem Grund lagen dem Stadtsenat Anträge auf Bewilligung solcher vor. Konkret handelt es sich dabei um das Restaurant „il convento“ am Franziskanerplatz und die Genussmanufaktur „Klein und Fein“ in der Maria-Theresien-Straße, die jeweils Gastgärten im Eingangs-/Gehsteigbereich vor ihren Lokalen errichten möchten. Der Stadtsenat unterstützt diese Vorhaben und stimmte für die Errichtung der Gastgärten.

 

Personelle Änderungen in den Fachausschüssen

Über den österreichischen Städtebund findet kontinuierlich Vernetzungsarbeit statt. Die Stadt Innsbruck entsendet für die einzelnen Ausschüsse Politik sowie Fachexperten. Im Frauenausschuss wird somit künftig Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider vertreten sein und im Bildungsausschuss Mag.a Uschi Klee. (KS/MIR)

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