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Themen des Stadtsenats vom 18. Februar 2015

 

Öffnungszeiten Grünschnittabgabestelle Kranebitter Allee

Vor knapp einem Jahr wurde an der Kranebitter Alle eine neue Grünschnittabgabestelle eingerichtet, um (Hobby-)Gärtnern einen guten Start in den Frühling zu bescheren. Bis dato hat sich diese sehr bewährt. Eine genaue Erhebung der Nutzung hat allerdings gezeigt, dass leichte Adaptionen der Öffnungszeiten ein weiterer Schritt zur BürgerInnenfreundlichkeit wäre. Deshalb wurde darüber im Stadtsenat abgestimmt.

Aus dem Evaluierungsbericht 2014 geht hervor, dass eine Änderung der bisweiligen Öffnungszeiten der temporären Grünschnittabgabestelle an der Kranebitter Allee sinnvoll ist. Die Stelle wurde als Ersatz für den durch die Schließung des Bauhofs West bedingten Wegfall der alten Grünschnittabgabestelle eingerichtet. Aus der Erhebung geht hervor, dass vor allem zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr Bedarf besteht. Aus diesem Grund wird die Schließungszeit am Montag auf 18:00 Uhr zurückverlegt. Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider sieht diesen Schritt sehr positiv: „Die Öffnungszeiten der temporären Grünschnittabgabestelle wurden den Bedürfnissen der Bevölkerung folgend geändert. Der Bericht hat deutlich gezeigt, dass eine längere Öffnung optimal für den Großteil der Nutzerinnen und Nutzer ist.“

Neue Öffnungszeiten:

Montags: 09:00 – 18.00 Uhr (früher 08:00 – 17:00 Uhr)

Freitags: 13:00 – 18:00 Uhr

Die Gesamtkosten für die Betreuung der Abgabestelle von rund 50.000 Euro werden von dieser Änderung nicht beeinflusst.

 

Erweiterung Spielplatz Sieglanger

Die Bevölkerungszahl in Innsbruck steigt stetig, und mit ihr der Bedarf nach neuen Freizeit- und Erholungsräumen. Insbesondere im Bereich des Sieglangers und Klosterangers hat sich in den letzten Jahren viel verändert, weswegen nun eine Adaptierung und Erweiterung des bestehenden Sieglanger Spielplatzes angedacht ist. Durch ein BürgerInnenbeteiligungsverfahren erfolgte eine grundsätzliche Bedarfserhebung samt Ideenfindung. Als professionelle Begleitung wurde daher für Projektorganisation, Konzepterstellung und Entwurfsplanung co:retis, das „Technische Büro für Landschaftsplanung & Partizipartion“, beauftragt. Ziel ist es, die Spiel- und Aufenthaltssituation für Kinder und Jugendliche im Sieglanger nachhaltig zu verbessern. Das erarbeitete Spielraukonzept dient nun als Grundlage für die multifunktionale Neugestaltung des Spielplatzes.

Prozesse wie dieser haben sich bereits in der Vergangenheit bewährt“, weiß Stadtrat Mag. Gerhard Fritz. „Die Kinder und Jugendlichen, ihre Eltern und Großeltern werden in die Planung mit eingebunden und erhalten so die Möglichkeit, ihren persönlichen Lebensraum aktiv mitzugestalten.“

Als umfassendes Beteiligungsinstrument der BürgerInnen wurde die Methode der Spielleitplanung gewählt. Dieses Konzept beschränkt sich nicht auf die reine Spielplatz-Planung, sondern umfasst ein größeres Gebiet, um auch zukünftigen Generationen ein lebenswertes Umfeld mit entsprechenden Frei- und Erholungsflächen bieten zu können. Der Stadtsenat nahm das Ergebnis des BürgerInnenbeteiligungsprozesses und den vorliegenden Gestaltungsentwurf zur Kenntnis und war einstimmig für die Realisierung des Spielplatzes.

 

Freiburger Brücke: Kombinierte Fuß- und Radwege

Um dem Ruf als fahrradfreundliche Stadt gerecht zu werden, investiert die Stadt Innsbruck kontinuierlich in den Ausbau der notwendigen Infrastruktur. Für insgesamt 270.000 Euro wird nun die Freiburger Brücke im Westen von Innsbruck umgebaut. Im Zuge des Umbaus werden kombinierte Fuß- und Radwege am Randbalken beider Seiten der Brücke errichtet. Diese werden den bisherigen Gehweg der Brücke ersetzen. Die Errichtung der neuen Wege, welche von April bis Mai dieses Jahres vorgesehen ist, findet in zwei Etappen statt, um jeweils einen Gehweg für FußgängerInnen geöffnet halten zu können. (DH/KS)

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