Logo Innsbruck informiert

Themen des Stadtsenats vom 10. Dezember 2014

 

Städtetag 2016 des Österreichischen Städtebundes

Im Juni 2016 wird der 66. Österreichische Städtetag in Innsbruck stattfinden. Rund 2.000 VertreterInnen des Österreichischen Städtebundes werden die Tiroler Landeshauptstadt für die Tagung besuchen.

„In verschiedensten Bereichen nehmen wir in Innsbruck immer wieder eine Vorreiterrolle ein. Die Vertreterinnen und Vertreter des Österreichischen Städtebundes können beim Städtetag 2016 einen Blick hinter die Kulissen unserer alpin-urbanen Landeshauptstadt werfen“, blickt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer der Veranstaltung mit Spannung entgegen.

Bereits im Jahr 2008 war Innsbruck gastgebende Stadt für den Städtetag. Der Innsbrucker Stadtsenat nimmt nun die Entscheidung des Österreichischen Städtebundes, den Städtetag 2016 in Innsbruck auszurichten, einstimmig zustimmend zur Kenntnis. Für die Organisation und die anstehenden Vorbereitungsarbeiten wird ein eigenes Projektteam eingerichtet, die entstehenden Kosten für die Veranstaltung werden im Budget 2016 berücksichtigt.

 

Brenner Basistunnel: Feuerwehr und Brandschutz

Das Großprojekt „Brenner Basistunnel“ (BBT) gilt als ingenieurstechnische Pionierleistung des 21. Jahrhunderts und schafft eine länderübergreifende Verbindung durch die Alpen. Der Tunnel ist das Kernstück der neuen Brennerbahn zwischen München und Verona und mit einer Länge von 64 km die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt.

Im Zuge der laufenden Bauarbeiten bedarf es einer grundlegenden Festlegung zum Brandschutz und zum Einsatz der Feuerwehr im Tunnelbereich. Eine solche Regelung wurde nun vertraglich fixiert und lag dem Stadtsenat zur Beschlussfassung vor. Dieser stimmte einstimmig für folgenden Beschluss: „Die Stadt Innsbruck schließt mit der BBT-SE den 5. Ausführungsvertag mit Regelungen über die Feuerwehr und den Brandschutz im Tunnel während des Baubetriebes.“

 

Air & Style: Snow Festival 2014

Als eine von drei Stationen der neuen Air&Style-Serie präsentiert sich die Stadt Innsbruck im Jänner 2014 wiederholt als Gastgeberin für den berühmten Snowboard-Contest. Der Event findet am 16. und 17. Jänner 2015 am Bergisel statt, parallel dazu wird vom 13. bis 17. Jänner am Marktplatz das „Snowfestival“ abgehalten.

Das Snowfestival ist eine kostenlose Familien- und Jugendveranstaltung, in deren Rahmen über fünf Tage sportliche Aktivitäten und ein umfangreiches Kinderprogramm angeboten werden. Ziel des Veranstalters ist es, in der Innsbrucker Innenstadt das Konzept der Vorjahre weiter auszubauen und eine attraktive Sportveranstaltung für die Zielgruppe „Kinder und Jugendliche“ zu bieten, um diese zum Wintersport zu motivieren und gleichzeitig auf die Sicherheit in der alpinen Freizeitgestaltung vorzubereiten.

„Wintersport hat in unserer alpin-urbanen Landeshauptstadt einen hohen Stellenwert und eine lange Tradition. Es ist der Stadt Innsbruck ein besonderes Anliegen, auch die Jüngsten damit vertraut zu machen und möglichst viele Menschen an diesem winterlichen Sporterlebnis teilhaben zu lassen“, weiß Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

So soll auf der Veranstaltungsfläche am Marktplatz eine Schneerampe, Bühnen und Tribünen, diverse Stände und Partyzelte aufgebaut werden. Die Beschallung soll lediglich als Hintergrundmusik zum Kinderprogramm dienen, das tägliche Veranstaltungsende wird auf Wunsch der Verantwortlichen mit 17:00 Uhr festgelegt.

Der Stadtsenat beschloss einstimmig, dem Veranstalter die Grundfläche am Marktplatz für die Dauer der Veranstaltung unentgeltlich zu überlassen.

 

Innsbruck fördert: Energetische Sanierung

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind wichtige Themen in der Tiroler Landeshauptstadt, von denen insbesondere die BürgerInnen profitieren. Aus diesem Grund fördert die Stadt Innsbruck verstärkt Vorhaben im Bereich Umwelt und Energie, wie beispielsweise Maßnahmen in Wohngebäuden zur Erhöhung des Wärme- und Schallschutzes und weitere umweltfreundliche Maßnahmen.

Neben der bereits mit 01. Jänner 2013 in Kraft getretenen Förderung „Innsbruck fördert: energetische Sanierung“, war es Aufgabe des Umsetzungsteams des Innsbrucker Energieentwicklungsplans, sich mit der Sinnhaftigkeit von Förderungen von einzelnen Energieträgern zu beschäftigen. Nach mehreren Sitzungen gemeinsam mit FachexpertInnen diverser Institutionen (z.B. Land Tirol, EVU’s, Universität Innsbruck) wurden Wärmepumpen als erstrangig förderwürdig eingestuft. Mit einer effizienten elektrischen Wärmepumpe kann die kostenlose Energie aus Erdreich, Wasser und Luft sehr günstig genutzt werden, was sich auch mit den Ergebnissen diverser Studien deckt.

Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider ist sich sicher: „Nachhaltigkeit im Wohnbereich ist ein wichtiger Schritt in eine umweltfreundliche Zukunft. Innsbruck hat in Sachen Energieeffizienz schon viel geleistet – es ist wichtig, daran anzuknüpfen und die Bewohnerinnen und Bewohner bei nachhaltigen Projekten zu unterstützen und zu fördern.“

In Anlehnung an die Tiroler Wohnbauförderung wurde von der Stadt Innsbruck ein Fördermodell ausgearbeitet: Dieses sieht für Wärmepumpen im Neubaubereich eine 25%ige Förderung, bei Sanierungen eine 12,5%ige Förderung vor. Technisch orientiert sich die Förderung an den Rahmenbedingungen der Tiroler Wohnbauförderung, denen sich die Zusatzförderung der Stadt Innsbruck direkt anschließt. Die Förderung soll mit anrechenbaren Investitionskosten von € 200.000 begrenzt werden, eine Beratung ist dafür vorgesehen, vor allem in Hinblick auf Lärm bei Luftwärmepumpen.

Derzeit gibt es im Stadtgebiet von Innsbruck rund 150 Erd- und 100 Grundwasser-Wärmepumpen, somit wird von maximal 25-30 Förderfällen pro Jahr ausgegangen. Die Kosten hierfür können derzeit von der jährlich budgetierten Förderung „Innsbruck fördert: energetische Sanierung“ abgedeckt werden.

Basierend auf dem vorliegenden Wärmepumpen-Fördermodell beschließt der Stadtsenat einstimmig die Abänderung der Ausführungsbestimmungen der Förderungsrichtlinien „Innsbruck fördert: energetische Sanierung“ mit 01. Jänner 2015. Das bestehende Fördermodell wird damit um die Wärmepumpen-Förderung ergänzt.

 

 

 

Ältere Stadtsenatsartikel anzeigen: