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Themen des Stadtsenats vom 06. Mai 2015

 

Projektbericht „Haus der Musik“

Gleich drei BürgerInnenbeteiligungsprozesse waren am 22. April Thema im Stadtsenat. Ihre Umsetzung wurde beschlossen und damit weitere Schritte in die aktive Beteiligung der InnsbruckerInnen gesetzt. Zum einen handelt es sich dabei um eine Leitbilderstellung für den Stadtteil Vill, um einen Stadtteilentwicklungsprozess in Mühlau sowie um die Nagillergasse und die damit verbundene innere Erschließung der Höttinger Au. In Bezug auf die Vergabe der BürgerInnenbeteiligungsprozesse wurde bei allen drei Prozessen gleich vorgegangen. Bereits im Februar fand eine generelle Marktanalyse statt. Im Anschluss daran wurden pro Projekt jeweils drei Prozessbegleiterbüros eingeladen, ihre Konzepte vor einer Kommission zu präsentieren.

„Mit gleich drei Projekten können sich Innsbrucker Bürgerinnen und Bürger 2015 an den Prozessen beteiligen, die direkt in ihrem Stadtteil anstehen“, fasst Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer das Vorhaben zusammen: „Beim BürgerInnenbeteiligungs-Prozess Vill, dem Stadtteilentwicklungsprozess Mühlau sowie der Einbindung der Bevölkerung in die Erschließung der Nagillergasse wird nicht über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger entschieden, ganz im Gegenteil. Sie werden miteinbezogen, denn für eine lebenswerte Stadt, in der sich alle wohl fühlen, sind gerade ihre Meinungen, Erfahrungen und Wünsche entscheidend.“

Im Stadtsenat vom 06. Mai wurde ein aktueller Projektbericht zum Haus der Musik vorgelegt. Mit dem Haus der Musik wird in Innsbruck bis 2018 ein kulturelles Großprojekt verwirklicht. Seit Mitte Oktober 2014 steht fest, dass ein Bau von Architekt DI Erich Strolz am Areal des Stadtsaalgebäudes umgesetzt wird. Für die Ausrichtung des Hauses als offenes und zukunftsorientiertes kulturelles Projekt wurde neben der technisch-planerischen Entwicklung Peter Paul Kainrath als Berater und Koordinator für die inhaltliche Projektgestaltung beauftragt. In sein Aufgabengebiet fallen die Koordination der NutzerInnengruppen und die Entwicklung einer übergeordneten Identität des Hauses der Musik als „klingendes Ganzes“. Zudem gehört die Interaktion des Hauses mit dem Umfeld zur Aufgabenstellung.

„Das Haus der Musik wird Innsbruck verändern. Im Bereich von MCI, Universitätsstraße bis hin zum Haus der Musik entsteht ein neues universitäres Zentrum, und nach dem Rathaus, der Sprungschanze, der Nordkettenbahn und der Neugestaltung von Innenstadt-Straßenzügen als Flaniermeilen ist es ein weiteres Zeugnis dafür, dass Innsbruck architektonisch im 21. Jahrhundert angekommen ist. Für die zukünftig dort beheimateten Kultureinrichtungen bedeutet das Haus der Musik einen wesentlichen Qualitätssprung und sorgt für Synergieeffekte“, betont Innsbrucks Kulturreferentin und Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Weiters war der Umgang mit den im alten Stadtsaal-Gebäude befindlichen Denkmälern (Wandbilder von Max Weiler, Walcker-Orgel und Leopoldsbrunnen) Thema der Diskussion. Diese befinden sich im Eigentum bzw. in der Verfügungsberechtigung der Stadt Innsbruck und stehen unter Denkmalschutz, deshalb sind alle weiteren Schritte in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt zu treffen. Ein grundsätzlicher Bericht der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) wurde zur Kenntnis genommen. In Bezug auf die stark restaurierungsbedürftige Walcker Orgel (Baujahr 1955) traf der Stadtsenat die grundsätzliche Zustimmung, das Instrument der Pfarrgemeinde Ötztal Bahnhof – vorbehaltlich der Genehmigung des Bundesdenkmalamtes – zu schenken.

 

Sicherheits-Check für Innsbrucker Unternehmen

Die laufenden Kriminalitätsanalysen im Bereich des Stadtpolizeikommandos Innsbruck haben ergeben, dass Einbruchdiebstähle in Firmen und Geschäften 2014 gegenüber den Vorjahren zugenommen haben. Um Innsbrucker Handels- und Gastronomiebetriebe dafür zu sensibilisieren und Einbrüchen vorzubeugen, bietet das Stadtpolizeikommando Innsbruck in Kooperation mit Stadt Innsbruck und Wirtschaftskammer Tirol sowie ansässigen Sicherheitsfirmen ein regionales Projekt zur Kriminalitätsprävention an. Neben einer Kick Off-Veranstaltung und rund 150 Beratungen in den Betrieben wird das Projekt auch medial begleitet. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für eine Beteiligung der Stadt Innsbruck an dem Projekt aus und beschloss eine Beteiligung von 7.500 Euro an den Projektkosten.

 

New Orleans Festival

Seit vielen Jahren verbindet Innsbruck und New Orleans eine intensive Städtepartnerschaft. Zahlreiche Initiativen tragen zur aktiv gelebten Freundschaft bei – so auch das traditionelle New Orleans Festival, das längst einen fixen Programmpunkt im Innsbrucker Kultursommer darstellt. In diesem Jahr findet die bei Einheimischen und Gästen überaus beliebte Veranstaltung von 16.-19. Juli statt und bietet zahlreiche bunte Programmpunkte mit Live-Musik am Marktplatz. Neben Tiroler Bands wird in diesem Jahr der Musiker Chucky C. & Band aus New Orleans auftreten. Zum Abschluss des Festivals erfolgt am Sonntag der xctraditionelle Gospel-Brunch, der sich bereits in den letzten Jahren großer Beliebtheit erfreut hat. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ist sich sicher: „Das New Orleans Festival ist eine Bereicherung für Innsbruck. Es ist uns ein großes Anliegen, allen Besucherinnen und Besuchern im Rahmen des Kultursommers ein lebendiges und abwechslungsreiches Programm zu bieten, und mit Veranstaltungen wie dem New Orleans Festival gelingt uns das hervorragend.“

Auf Grund der positiven Resonanz in den Vorjahren sprach sich der Stadtsenat einstimmig für die Durchführung der Veranstaltung aus und überlässt dem Veranstalter, der Innsbruck Marketing GmbH, die Grundfläche am Marktplatz unentgeltlich.

 

Sanierung Innsbrucker Studentenhaus

Die Tiroler Landeshauptstadt genießt auf Grund ihrer hervorragenden Bildungseinrichtungen auch international hohes Ansehen und ist bei StudentInnen sehr beliebt. Um für diese adäquaten Wohnraum zu bieten, verfügt die Stadt Innsbruck über mehrere Studentenheime. Für ein Heim (IS – Innsbrucker Studentenhaus GmbH, Mariahilfstraße 12) ist eine umfassende Generalsanierung vonnöten. Unter anderem sind Verputzarbeiten, neue Isolierglasfenster und eine Verstärkung des Dachstuhles vorgesehen. Der Stadtsenat leitete den Antrag einstimmig zur Beschlussfassung an den Gemeinderat weiter.  

 

Kunsthandwerkermarkt am Marktplatz

Neben ihrer hervorragenden Lage und ihrem beeindruckenden alpin-urbanen Flair bietet die Stadt Innsbruck insbesondere KulturliebhaberInnen ein abwechslungsreiches Programm. Seit vier Jahren zählt auch der Kunsthandwerkermarkt am Innsbrucker Marktplatz dazu, der in diesem Jahr vom 08.-12. Juli, stattfinden wird. Von Mittwoch bis Samstag ist der Markt von 13:00-21:00 Uhr geöffnet, am Sonntag von 11:00-18:00 Uhr. Rund 30 internationale AusstellerInnen informieren die BesucherInnen über verschiedene Arbeitstechniken des Kunsthandwerks, wie beispielsweise die Malerei, Holzbildhauerei, Töpferei und vieles mehr. Der Stadtsenat votierte einstimmig für die Durchführung des Marktes. (KS)

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