Logo Innsbruck informiert
Projektleiter Harald Muhrer, Stadtrat Gerhard Fritz, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und IVB-Geschäftsführer Martin Baltes (v.l.) sind mit dem Zwischenstand beim Baufortschritt der Tram/Regionalbahn sehr zufrieden.
Projektleiter Harald Muhrer, Stadtrat Gerhard Fritz, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und IVB-Geschäftsführer Martin Baltes (v.l.) sind mit dem Zwischenstand beim Baufortschritt der Tram/Regionalbahn sehr zufrieden.

Die Realisierung der Tram/Regionalbahn schreitet voran

Im Jahr 2000 wurde mit den Planungsarbeiten für das Großprojekt Tram/Regionalbahn begonnen. Bis 2018 sollen die innerstädtischen Arbeiten beendet sein. Die Fertigstellung der Verlängerungen bis Völs bzw. Rum sind bis 2020 geplant. Das heurige Jahr wird im Zusammenhang mit dem Ausbau ein besonders produktives: Es wird so viel wie noch nie seit Beginn des Projektes investiert. Aus diesem Grund informierten Stadt Innsbruck und Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) am 11. März über das Voranschreiten des Mobilitätsprojektes und präsentierten einen Zwischenstand sowie ein Video, das eine erste visuelle Fahrt bis zur Endstation O-Dorf ermöglicht. (Einen Ausschnitt dieses Videos finden Sie nachfolgend.)

„Schritt für Schritt nimmt die Tram/Regionalbahn Gestalt an“, freut sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer über die Entwicklung des Projektes: „Hinter jedem dieser Schritte stecken viele Ideen, eine detaillierte Planung sowie die produktive Zusammenarbeit zahlreicher Expertinnen und Experten.“ Weiter erklärte sie, dass das moderne, nachhaltige und umweltbewusste Mobilitätssystem in Bezug auf die Lebensqualität der Innsbrucker Bevölkerung eine zentrale Stellung einnehme. „Das sichtbare Voranschreiten der Arbeiten ist gerade aus diesem Grund besonders erfreulich.“ 

 

Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider sieht in der Realisierung der Tram/Regionalbahn ebenfalls den Schritt hin zu einem umweltschonenden, zukunftsorientierten und kapazitätsstarken Verkehrsmittel, das besonders das Ziel der Nachhaltigkeit erfüllt. „Im Zuge der Realisierung der Tram/Regionalbahn liegt uns vor allem die kontinuierliche Information der Bürgerinnen und Bürger am Herzen. Durch Anregungen aus der Bevölkerung ist es möglich, uns im Zuge der Arbeiten weiterzuentwickeln, Optimierungsmaßnahmen zu treffen und umzusetzen.“ Auch Stadtrat Mag. Gerhard Fritz ist sich der Geduld der InnsbruckerInnen bewusst: „Die laufende Umsetzung der Projektphasen erfordert von der Bevölkerung viel Verständnis und Ausdauer. Die mit den Bauarbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten lohnen sich allerdings, denn am Ende werden wir alle mit einem einfachen, bequemen und effizienten Transportsystem belohnt.“ 

„In diesem Jahr haben wir bereits zwei Info-Tage zu den betroffenen Abschnitten umgesetzt, einmal für den West-Ast und einmal am Innrain Süd. Auch für das Olympische Dorf wurde bereits ein interner Workshop durchgeführt, um mit den Menschen vor Ort gemeinsam am Projekt und unseren Überlegungen zu arbeiten“, so IVB-Geschäftsführer DI Martin Baltes. Projektleiter Ing. Harald Muhrer fügt hinzu: „Es kommt vor, dass man bei den technischen Planungen vor lauter Gesetzen und Bestimmungen offensichtliche Lösungsansätze nicht wahrnimmt. Bei den Info-Veranstaltungen, wo Betroffene sich direkt mit uns austauschen können, kommen auf diese Weise viele interessante Themenbereiche auf, die wir dann in den Detailplanungen berücksichtigen können.“

Wie steht es um die Bauarbeiten

Ein kurzer Überblick zeigt die Fortschritte für die Tram/Regionalbahn als zeitgemäße Lösung im öffentlichen Personennahverkehr: 

Im Bereich Vögelebichl/Kranebitter Allee wurde am 09. Februar mit den Arbeiten zum Ausbau der Regionalbahntrasse gestartet. Die künftige Trasse wird auf die momentan bestehende B171 Tiroler Straße gelegt. Eine neue Landesstraße wird im Süden zwischen Flughafenareal und bestehender Baumreihe errichtet. Bisher wurden zu diesem Zweck Rodungsarbeiten und Humusabtragungen durchgeführt. Derzeit laufen die Erdarbeiten für die neue Landesstraße, welche bis Ende 2015 fertiggestellt und dem Verkehr übergeben wird. 

In der Technikerstraße beginnen am 23. März Straßen- und Gleisbauarbeiten sowie erforderliche Entwässerungsarbeiten. Diese dauern bis 06. September. Auch in der Karl-Innerebner-Straße werden von 07. April bis Ende Oktober Kanalverlegungsarbeiten, Straßen-, Gleisbau- und Entwässerungsarbeiten durchgeführt. 

In der Peerhofstraße kommt es ab Ende April bzw. Anfang Mai zu Leitungsumlegungen. Diese finden derzeit auch im Bereich des Innrain Süd statt. Ab Juli werden dort bis zum 13. September Straßen- und Gleisbauarbeiten stattfinden. Ebenfalls Arbeiten die Straßen und Gleise betreffend werden während der Sommerferien in der Defreggerstraße zwischen Pradler Straße und Langstraße realisiert. In der Langstraße/Pembaurstraße beginnen Leitungsumlegungsarbeiten am 23. März, sie dauern bis Ende November.

 

Ein Einblick in die Planung

In Bezug auf die Reichenauer Straße, die Amraserstraße/Sonnenpark sowie die Endhaltestellen „Peerhofstraße/Technikerstraße“ läuft derzeit die Ausarbeitung der eisenbahn- und straßenrechtlichen Einreichunterlagen. Eine Ausarbeitung der Funktionsplanung sowie verschiedener Varianten finden zurzeit für den Bereich Schützenstraße – Josef-Kerschbaumer-Straße – Kajetan-Sweth-Straße statt. (AA)